Druckguss
Druckguss
UDDEHOLM ist für seine hochwertigen Warmarbeitsstähle für den Druckguss bekannt. Beim Druckgießen werden die Formen stark belastet. Daher hat Uddeholm neben den im ESU-Verfahren umgeschmolzenen Standardwarmarbeitsstählen auch im DESU-Verfahren umgeschmolzene Sonderwarmarbeitsstähle im Programm. Diese Stähle weisen eine besondere Kombination von Zähigkeit und Warmfestigkeit auf.
Aluminiumdruckguss
Aluminiumlegierungen werden mengenmäßig am meisten im Druckguss verarbeitet. Der Hauptausfallmechanismus ist die thermische Ermüdung ("Brandrisse"). Daher sollte der Formenstahl eine möglichst hohe Zähigkeit bei hoher Warmfestigkeit aufweisen. Hierfür hat UDDEHOLM die Warmarbeitsstähle DIEVAR und VIDAR SUPERIOR entwickelt.
Magnesiumdruckguss
In der Regel ist beim Druckgießen von Magnesiumlegierungen die thermische Belastung geringer als beim Aluminiumdruckguss. Dafür sind normalerweise die Strömungsgeschwindigkeiten höher. Die optimale Auswahl des Formenstahls erfolgt nach der Beanspruchung bzw. den vorliegenden Ausfallmechanismen. UDDEHOLM hat hier optimierte Formenstähle entwickelt.
Zinkdruckguss
Beim Zinkdruckguss ist der Thermoschock so gering, dass keine thermische Ermüdung auftritt. Dadurch sind die Formstandzeiten normalerweise deutlich höher als beim Aluminium- oder Magnesiumdruckguss. Dafür fallen die Formen durch Erosion, Korrosion und Verschleiß an der Schließkante aus. In vielen Fällen (abhängig von der Belastung der Form, des Formdesign und der Serienlänge) sind höhere Härten als im Aluminiumdruckguss sinnvoll. Daher hat UDDEHOLM den Warmarbeitsstahl UNIMAX entwickelt, der auch bei Härten von deutlich über 50 HRC eine für die Härte hohe Zähigkeit aufweist.
Messingdruckguss
Beim Messingdruckguss ist die thermische Belastung deutlich höher als beim Aluminiumdruckguss. Daher müssen hier Warmarbeitsstähle mit einer höheren Warmfestigkeit und Anlassbeständigkeit, wie der QRO 90 SUPREME, eingesetzt werden.
